12967986_1067673586623407_3762026864091138219_oTSV Niederndodeleben – SC Hoyerswerda
29-22, 15-10
 
In der ersten Begegnung vor Jahresfrist konnten die SC Damen  gegen einen nicht in Bestbesetzung antretenden TSV ein Unentschieden erkämpfen. Nach der sehr guten Heimleistung und dem Sieg gegen den HC Burgenland,  war für diese Begegnung durchaus auch Optimismus angebracht. Die SC Damen sind immer noch im Kampf um den sportlichen Klassenerhalt gefordert, dementsprechend wurden sie auf die Partie eingestellt.
 
Die Begegnung begann recht zäh, beide guten Deckungsreihen, mit guten Torhüterleistungen bestimmten anfänglich die Szenerie auf der Platte.
Das Spiel gestaltete sich nun mit spielerischen Vorteilen auf Seiten der Heimsieben, bis zum 4-3 recht ausgeglichen.

Bereits zu diesem Zeitpunkt erkannte man schon, dass bei den SC Damen wiederholt der Fehlerteufel die Oberhand gewonnen hat. Eine Vielzahl von technischen Regelfehlern, Abspielfehlern, unvorbereiteten und überhasteten Abschlüssen machte den Gegner stark. Die TSV Spielerinnen nutzen diese Schwäche im Tempogegenstoß gnadenlos aus. Als mit Mandy Sowa dann eine Spielerin des Mittelblocks nach Verletzung ausfiel, bröckelte auch das bis dahin gute Deckungsspiel. Diese Phase des Spiels nutze die Heimsieben für einen Zwischenspurt zum 11-5. Routiniert und mit klaren Abschlüssen, gerade über die Außenpositionen,  spielten die Damen des TSV ihre Angriffe runter. Die SC Damen scheiterten im Angriff meist an den eigenen Unzulänglichkeiten. So pegelte sich der 5 Toreabstand bist zum Halbzeitstand von 15-10 für den TSV ein.

Entsprechend des Spielfilmes der ersten Halbzeit gestaltete sich die Pausenansprache. Konnte man mit dem Deckungsverhalten noch zufrieden sein, war das eigene Angriffsspiel durchaus kritikwürdig. Gerade das Spiel ohne Ball, die Laufbereitschaft ließ oft zu wünschen übrig.  Hier wurden entsprechende Lösungsmöglichkeiten skizziert, der Focus absolut auf die Minimierung der eigenen, leichten Fehler gelegt.

Mit dem festen Willen das Spiel neu zu starten, begann der zweite Abschnitt für die Akteure auf der Platte. Nach kurzer Anlaufzeit bemerkte man nun eine andere SC Mannschaft. Mit einer taktischen Umstellung im Angriffsspiel wurde nun von allen Positionen Druck erzeugt. 
Nach der Behandlung in der Pause konnte auch Mandy Sowa der Deckung wieder die nötige Stabilität verleihen. Hier gewonnene Bälle wurden erfolgreich im Angriff verwertet. Ein 5-0 Lauf der SC Damen ließen diese beim Stand von 22-20,  in der 50. min wieder im Spiel sein.
Leider schafften die SC Frauen den möglichen Ausgleich nicht mehr. In den letzten 10 min verfiel man wieder in das alte Muster. Unkonzentriertes Passspiel, zu schnelle Abschlüsse und taktisches Fehlverhalten in Überzahlsituationen machten einen absolut möglichen Punktgewinn zunichte.
Mit 28-22 feierten die TSV Damen einen verdienten Heimsieg, welcher nach Verlauf ein wenig zu hoch ausgefallen ist. Für die SC Damen bleibt als Auswertung, sich selbst, durch eigene, unnötige Fehler,  um den möglichen Punktgewinn gebracht zu haben. Die Anzahl an Fehlern “ohne Not” gerade im Ballvortrag war einfach zu hoch. Die SC Damen müssen daran weiter hart arbeiten. Wenn diese Fehler abgestellt werden, wird man auch solchen Gegnern auswärts das Leben schwer machen können,  und dann sind Punktgewinne durchaus realistisch.
Erfolgreichste Werferin in der Partie war Laura Rosemann mit 11 Treffern.
 
Das Team möchte sich bei den mitgereisten Fans bedanken, welche ihrer Mannschaft das gesamte Spiel den Rücken gestärkt, und für eine gute und faire Stimmung in der Halle gesorgt haben.
 
Der SC spielte mit : Lena Spalleck, Laura Kratzert (beide Tor), V. Apitz, L. Schimank (1 Tore), M. Sowa, C. Uhlmann (2), S. Hoßmang (4), S. Rösler (1), M. Jokusch, C. Rasch (1), L. Rosemann (11/5), C. Schöps (2), N. Loth