Ein Schritt in die richtige Richtung

Nach 2 Wochen Pause ging es für die SC-Frauen zum Auswärtsspiel nach Radeberg.

Das Spiel startete verheißungsvoll. Der SC ging durch Joanne Grimm in Führung und konnte diesen im weiteren Verlauf halten (1:2, 2:4, 5:6). Ein Ruck ging heute durch das Team, die Damen traten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung in Abwehr und Angriff dem breiten Kader der Bierstädterinnen entgegen. Trotzdem ging dann erstmals der RSV in Führung. Bis zur 26. Minute hielten die SC-Frauen das Spiel mit nur einem Tor in Schlagdistanz (7:6, 10:9, 15:14). Doch folglich riss die Durchschlagskraft und der direkte Zug zum Tor fehlte. Das nutzten die Radebergerinnen eiskalt aus und konnten sich erstmals mit 5 Toren absetzen. Marie Rubin zeigte mit ihrem Anschlusstreffer, dass sich die Mannschaft nicht aufgab und der Rückstand war überschaubar. Mit 19:15 ging es in die Kabinen.

Für Trainer Thomas Gasterstädt gab es nicht viel zu kritisieren, denn bis zur 20. Minute war es wohl das beste Auswärtsspiel der Saison. Daran wollten die SC-Frauen in der 2. Hälfte auch anknüpfen. Allerdings gelang das nur bedingt. Zu viele leichte Fehler und unüberlegte Angriffe sorgten innerhalb von 5 Minuten für einen 7:0-Lauf der Radebergerinnen (20:16, 23:16, 26:16). Diesem Rückstand liefen die Gäste nun hinterher. Auffällig war, dass heut ein Aufbäumen beim SC zu erkennen war. Lea Schwarzbach übernahm Verantwortung und erzielte 2 Tore in Folge zum 26:18. So konnten die SC-Frauen den Abstand zumindest halten (28:18, 29:19). Beim Stand von 32:20 nahm Thomas Gasterstädt die letzte Auszeit und Kapitänin Laura Jendryke schwor das Team erneut ein. Ziel war es den Rückstand nochmals zu verkleinern, was teilweise gut gelang. Durch Tore von Marie Rubin, Leonie Uhlig und Laura Jendryke konnte wieder verkürzt werden (34:24, 35:26). Der Endstand von 37:27 brachte dann neben dem Ärger über die Niederlage auch Stolz auf die heutige Mannschaftsleistung, denn jede Spielerin konnte mindestens ein Tor erzielen. Letztlich waren es der 7:0-Lauf der Gastgeberinnen oder eben 15 Minuten in denen es dem SC an Kondition und Konsequenz fehlte.

Die nächste Chance für eine starke Mannschaftsleistung über 60 Minuten gibt es gleich nächste Woche in heimischer Halle gegen den SC Riesa.

Für den SC spielten: Leonie Uhlig (1), Leonie Klösel (3), Marie Grabsch (1), Joanne Grimm (1), Laura Jendryke (9/3), Nadine Krebs (2), Leonie Paul (Tor), Marie Rubin (5), Lea-Michelle Schwarzbach (4), Anna-Lena Reichel (1)